Ergebnisse der Umfrage zu den medialen Möglichkeiten

Grundschule Hille 2020/21

Teilnehmer: 117 – das entspricht 78% der Schülerschaft (150 Schülerinnen und Schüler)

  • Vielen Dank an alle Eltern für Ihre Beteiligung und ihre Auskünfte!
  • Es können Aussagen zu ca. 73% der Schülerschaft getroffen werden! Für Geschwisterkinder wurde nicht immer doppelt ausgefüllt, der Prozentsatz könnte also noch etwas höher sein.
  • Es sind weitere „Erkenntnisquellen“ notwendig, um Distanzunterricht in allen Ausprägungen durchführen zu können bzw. um die „bedürftigen“ Schülerinnen und Schüler zu erreichen (sensibler Umgang, gute Kenntnisse und Beziehungen der Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer zu den Familien, Erfahrungen aus der Zeit vor den Ferien).
  • Frage nach den technischen Möglichkeiten (Mehrfachnennungen waren möglich):
  • WLAN 115 ………………………………………………………………………………. 98% (der Umfrage)
  • LAN 21 (nur als Mehrfachnennung angegeben) …………..……………… 19%
  • Begrenztes Datenvolumen 8 ………………………………………………………< 1%
  • Sonstige 2 (WLAN beantragt bzw. einmal schlechtes WLAN)…….… < 1%
  • Alle Schülerinnen und Schüler (der Umfrage) sind über WLAN zu erreichen!
  • Schülerinnen und Schülern, denen nur ein begrenztes Datenvolumen zur Verfügung steht, muss u.U. im Distanzunterricht ein Arbeitsplatz in der Schule zur Verfügung gestellt werden (im Lernstudio).
  • Frage nach den Geräten, die im Distanzunterricht genutzt werden könnten (Mehrfachnennungen waren möglich):
  • Tablet 85 ………………………….. 73%
  • Computer/Laptop 89 ……….. 76%
  • Handy 43 …………………………. 37%
  • Sonstige 5 …………………………   4%
  • Allen Schülerinnen und Schülern steht mindestens ein technisches Gerät zur Verfügung.
  • Drei Schüler/innen können lediglich auf ein Handy zurückgreifen.
  • Frage nach dem möglichen Nutzungsumfang der vorhandenen häuslichen Geräte (Mehrfachnennungen waren möglich):
  • Unbegrenzt 56 ………………… 48%
  • Zeitweise 24 ……………………. 21%
  • Teilen 48 …………………………. 41%
  • Sonstige Nennungen 9 …….    8% (hauptsächlich Erläuterungen zu Erlaubnissen bzw. zur Anzahl der Nutzer)
  • Ungefähr die Hälfte der Schüler/innen können die häuslichen Geräte im Bedarfsfall unbegrenzt nutzen.
  • Nahezu alle Schüler/innen können die häuslichen Geräte für eine tägliche Arbeitszeit nutzen (unterschiedliche Zeitangaben).


  • Frage nach weiteren technischen Möglichkeiten zu Hause:
  • EMail oder Upload von Lernplattform 116 ………………… 99%
  • Ausdrucken 102 ……………………………….……………………….. 87%
  • Fotografieren 82 ……………………………………………………….. 70%
  • Einscannen 73 …………………………………………………………… 62%
  • Mikro 95 ……………………………………………………………………. 81%
  • Der Großteil der Schüler/innen kann die Aufgaben zu Hause ausdrucken. 14 Schüler/innen benötigen weiterhin der Ausgabetisch, um an ihre Materialien zu kommen. Der Aus- und Rückgabetisch hat sich ohnehin bewährt, auch für die Ab- und Rückgabe von Büchern und Arbeitsheften.
  • 70% der Schülerschaft könnte erstellte Aufgaben und Ergebnisse abfotografieren (z.B. Ergebnisplakate …). Die anderen müssten den Rückgabetisch nutzen.
  • 63% könnten Ergebnisse etc. einscannen und per Email verschicken. Die anderen müssten wieder den Rückgabetisch in der Eingangshalle nutzen.
  • Knapp 20% der Schüler/innen können laut ihren technischen Voraussetzungen nicht an Videokonferenzen teilnehmen. Eine alternative Lösung ist der Kontakt über das Telefon.
  • Bedarf eines Leihgerätes (nach eigenen Angaben): 58 ………… 49%
  • Der Wunsch an Leihgeräten übersteigt die zu erwartende Anzahl von 21 Geräten für die GS Hille deutlich.
  • Einige Eltern/Kollegen wiesen auf den „unglücklichen“ Fragebogen hin. Viele haben ihren Namen eingetragen, obwohl sie kein Leihgerät „bestellen“ wollten. Das bleibt bei den ausgefüllten Bögen noch zu ermitteln. Ebenso muss durch o.g. „zusätzliche Bezugsquellen“ ermittelt werden, wer in jedem Fall bedürftig ist und KEINEN Bedarf angemeldet hat bzw. KEINEN Fragebogen ausgefüllt hat.
  • Das Kollegium muss Kriterien festlegen, welche SuS im Falle eines Shutdowns zunächst berechtigt sind, die Geräte auszuleihen: Wer kann (schon) mit den Geräten umgehen? Wer (noch) nicht? (Klasse 1 wäre momentan noch nicht fähig die Geräte sinnvoll zu nutzen.) Wie werden die einzelnen Kriterien gewichtet? …
  • Folgende REIHENFOLGE der Schritte ist zu beachten: 1. Die Geräte sind bestellt! 2. Die Geräte müssen geliefert werden! 3. Die Lehrer/innen müssen sich im Umgang mit den Geräten (und den neuen „Werkzeugen“ erproben). 4. Die Nutzung wird mit den Schüler/innen in Kleingruppen (z.B. im Förderunterricht oder in Doppelbesetzungen/ Differenziertem Unterricht) geübt. 5. Erst, wenn wir denken, dass die Schüler/innen sie möglichst selbstständig bedienen können und sie einen Nutzen davon haben, können sie für den Distanzunterricht ausgeliehen werden. Bis dahin stehen sie ALLEN Schüler/innen zur Verfügung.  
Veröffentlicht in Allgemein.

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