Projektwoche „Mit mir fängt alles an – Ideen für eine gute Zukunft“

In der Woche vom 21.06. -25.06. fand in der Hiller Grundschule die Projektwoche unter dem Motto: „Mit mir fängt alles an – Ideen für eine gute Zukunft“ statt. Jede Klasse beschäftigte sich in der Woche mit einzelnen Themen, die alle einen besonderen Bezug zum Thema Nachhaltigkeit besitzen.
Die erste Klasse stellte Seedbombs (Samenbomben) her und warf diese in der Schulumgebung aus. Darüber hinaus besuchten die Erstklässler*innen einen Bienenstock. Außerdem lernten die Kinder ganz viel über Mülltrennung kennen.
Kräuter und die Herstellung von Kräutersalz waren zentrale Bestandteile in der Projektwoche für die Klasse 2a und 2b. Die Kinder beschäftigten sich mit allen Sinnen mit Heilkräutern und wissen nun einiges über die Wirkung verschiedener Kräuter.
Die 3a stellte Seifen- und Lippenpflege sowie Pflanzensteckbriefe her, während sich die 3b innerhalb der Projekttage der Artenvielfalt im Blühstreifen widmete. Blüten wurden im dritten Jahrgang gepresst und es wurde viel über eingesponnene Schmetterlingsraupen gelernt.
Eigene bunte Nistkästen wurden von den Kindern der 4a hergestellt und die 4b studierte unter anderem einen Sonnentanz mit den vier Elementen ein. Die Viertklässler*innen beschäftigten sich mit sämtlichen Themen rund ums Moor und Torf.
Am Ende der Projektwoche gab es ein ganz besonderes Highlight. Alle Eltern wurden zur Museumsstraße im Freien eingeladen und hatten die Gelegenheit, an einer Führung durch die einzelnen Projekte und Aufführungen im Schulhof teilzunehmen. Stolz und voller Freude präsentierten die Kinder ihren Eltern die Ergebnisse aus den Projekttagen, auch die Eltern waren sehr begeistert von der vielfältigen und interessanten Museumsstraße.

Hier ist ein Erfahrungsbericht von zwei Schülerinnen aus der 4a:

Das Moorprojekt der Klasse 4a

Wir sind am Anfang unseres Moorprojektes mit dem Fahrrad ins Moor gefahren. Dort erwartete uns ein Moorführer namens Herr Eschedorr. Er hat uns durch das Moor geführt und viele verschiedene Sachen erklärt, wie z.B. über den Torfabbau, über verschiedene Vögel (Bekassine, Brachvogel, Storch und Kranich) und über verschiedene Pflanzen (gemeiner Wasserschlauch, Sonnentau und Wollgras). Das Beste am Tag war die Torfmatschkuhle.

Am nächsten Tag ging es gleich weiter. Wir sind wieder mit dem Fahrrad ins Moor gefahren, diesmal aber zum Moorhus. Dort hat uns eine Mitarbeiterin in Empfang genommen. Sie heißt Frau Lambert. Anschließend gingen wir zum Barfußpfad und durften ihn ausprobieren. Anhand des Barfußpfades konnte man die Entstehung des Moores verfolgen. Danach hat uns Frau Lambert die Ausstellung gezeigt. Dort gab es viel zu sehen. Zum Schluss haben wir noch ein Spiel gespielt. Man hat immer mit einem Partner zusammengespielt und bekam jeweils eine Karte. Auf der Karte war entweder eine Pflanze des Moores oder ein Tier des Moores abgebildet. Dann musste man dazu die passende Karte mit der Farbe finden.

Einen Tag später sind wir wieder ins Moorhus gefahren. Dieses Mal sind wir in den Seminarraum gegangen und haben mit Lupen und Binokularen das Torfmoos genauer angesehen. Anschließend haben wir verschiedene Versuche durchgeführt. Nach den Versuchen sind wir nach draußen gegangen und haben Zitronensaft probiert. Es schmeckt nämlich so ähnlich wie Moorwasser.

Am letzten Tag kam Frau Lambert zu uns in die Schule. Wir haben mit ihr eine Zukunftswerkstatt gemacht. Das war unser Moorprojekt.

Von Lisann und Joleen

Veröffentlicht in Allgemein.