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Grundschule Hille
28.03.11 - Grundschüler kuert Platt in der Schule

Lesewettbewerb auf Hochdeutsch und Plattdeutsch / Deutliche Aussprache wichtig

Hille (pc). Zwei Lesewettbewerbe gab es an der Grundschule Hille: der Vorlesewettbewerb und der plattdeutsche Lesewettbewerb.

Hochdeutscher Wettbewerb

Letzterer hat an der Hiller Grundschule Tradition hat und ist einzigartig in der Gemeinde. An der Grundschule Oberlübbe hat sich auch eine Plattdeutsch-AG gebildet, die sich demnächst anlässlich der Theaterabende präsentieren wird. Für den plattdeutschen Lesewettbewerb engagiert sich die Schulleiterin Helga Wittenfeld, die als Kind mehr Plattdeutsch sprach als Hochdeutsch.

Plattdeutscher Wettbewerb Fotos Peter Carmine

Zur Jury gehörten der Hiller Ortsvorsteher Herbert Heuer, Gudrun Ossenfort und Helga Wittenfeld. Bewertungskriterien waren neben dem flüssigen Vortrag auch die authentische Aussprache der plattdeutschen Texte und die Sinn gebende Betonung. "Erstaunlich war, dass auch Kinder gut interpretierten, die im Elternhaus gar nicht Platt sprechen", sagte die Schulleiterin im Gespräch.

Sieger wurden aus Jahrgang 2: Jan Leppek (1.) und Esther Redekop (2.); aus dem 3. Jahrgang: Janne Horstmeier und Svea Schwenker (beide errangen einen 1. Platz) und aus dem 4. Jahrgang Devon Ossenfort (1.) und Tobias Huesmann (2.).

Beim hochdeutschen Lesewettbewerb waren auch schon Erstklässler beteiligt. Auch machen inzwischen mehr Jungen mit als vor einigen Jahren.

Die Bewertungskriterien waren eine deutliche Aussprache und spürbare Sinnentnahme.

Auf den vorderen Rängen landeten im 1. Jahrgang: Niklas Heinrich und Emily Buhrmester; bei den Zweitklässlern: Nele Gorka und Max Heitkamp; in den 3. Klassen: Mathis Kleine und Leonie Fiestelmann. Bei den Viertklässlern lagen Noel Reingen und Jan Wullbrandt vorne.

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