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Gut besuchtes Konzert bei Kaffee und Kuchen in der Hiller Grundschule / "Musizieren fördert Konzentration"
VON CARSTEN KORFESMEYER
Hille (cko). Sie spielten Mozart, das "Phantom der Oper" oder auch Lieder von Michael Jackson. Das "K. und K. Konzert" in der Grundschule bot seinem Publikum einen mehr als unterhaltsamen Samstagnachmittag.
"K. und K." stand in diesem Falle nicht für "Kaiserlich und Königlich", sondern für "Kaffee und Kuchen". Beides gab es in der Pause - und den rund 150 Konzertgästen hat es in der Grundschule erkennbar geschmeckt.


Vor und nach dem kulinarischen Erlebnis dominierten die musikalischen Momente das Geschehen. Das Publikum erlebte einen kurzweiligen Mix, der sich von der Klassik über Filmsongs bis zu aktuellen Hits erstreckte. Die Mitwirkenden trafen mit ihren Blasinstrumenten (fast) alle Töne und spielten sich in die Herzen ihres Publikums. Zum Schluss stand felsenfest, dass dieses "K. und K. Konzert" erneut ein Riesenerfolg geworden ist.
Die Musiker spielten mit einer spürbaren Leidenschaft, die sich auf die Zuhörer übertrug. Unter der Leitung von Stephan Flore, Stephanie Vehling und Willi Hartmann präsentierten sich der Musikzug Viktoria Hille, die Bläserklasse der Grundschule, das Bläserensemble der Musikschule sowie die Bläserklasse der Verbundschule - und es entstand eine besonders enge Verbindung zum Publikum, die während der Veranstaltung nie abriss.
"Ein Instrument spielen zu können wirkt sich insgesamt positiv aus", sagte Grundschulleiterin Helga Wittenfeld. Es fördere unter anderem die Konzentration und die Entwicklung zur Teamfähigkeit.
Vor fünf Jahren entstand die musikalische Kooperation in der Gemeinde, die es den Kindern ermöglicht, ab der dritten Jahrgangsstufe das Spielen eines Blasinstruments zu erlernen. "Das geschieht alles neben dem normalen Unterricht", sagt die Schulleiterin. Viele Kinder seien auf diese Weise an die Musik herangeführt worden. Nicht wenige musizieren längst in den größeren Ensembles und: "Einige von unseren früheren Schülern sind heute übrigens auch mit dabei", sagte Helga Wittenfeld nicht ohne Stolz.